Batteriewissen
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Batteriewissen

Die Batterie ist der Energie- und Leistungsträger in jedem Elektro-Gabelstapler. Daher ist es auch besonders wichtig, dass die Batterien pfleglich behandelt und regelmäßig gewartet werden. In elektrisch betriebenen Flurförderzeugen werden in der Regel Traktionsbatterien verwendet. Wenn Sie die folgenden Punkte einhalten, sollten Sie lange freude an Ihrer Batterie und somit an Ihrem Elektro-Gabelstapler von HanseLifter haben.

Funktion von Traktionsbatterien

Traktionsbatterien, oder auch Panzerplattenbatterien genannt unterscheiden sich von herkömmlichen Starterbatterien, wie sie z.B. in PKW verwendet werden durch die Größe und die Anzahl der verwendeten Batteriezellen. Während eine Starterbatterie fast aussschließlich mit einer Betriebsspannung von 12V betrieben wird, können Traktionsbatterien mit 24V, 48V oder 80V Betriebsspannung betrieben werden. In Traktionsbatterien finden hauptsächlich Bleikkumulatorzellen Verwendung.

 
 

Zellen und Platten

Das Prinzip ist dabei immer dasselbe. Die einzelnen Batteriezellen werden in Reihe hintereinander geschaltet. Jede Zelle hat eine Nennspannung von zwei Volt. Durch die Reihenschaltung der Zellen addieren sich die Spannung zu einer Gesamtspannung. So besteht eine Traktionsbatterie für einen Gabelstapler mit 48V Betriebsspannung also aus 24 Batteriezellen, denn 24 x 2 Volt ergibt 48V.
Jede Zelle ist schichtweise in Platte aufgebaut, diese werden als Panzerplatten bezeichnet. Je nach der Anzahl der Platten in einer Zelle unterscheidet man die Zellentypen (z.B. 2 PzS, 3 Psz, ... 6PzS, usw.). Für die Bestimmung der Batterie sind aber die Maße einer Zelle entscheident. Dabei untscheidet man zwischen zwei grundlegenden Zellentypen. Standardzellen mit einer Breite von 198mm und British Standard mit einer Zellenbreite von 158mm.
 

Richtiger Umgang mit der Batterie

Lassen Sie bei der Wartung und Pflege der Batterie immer Umsicht und Vorsicht walten. Tragen Sie immer die notwendigen Schutzkleidung, wenn Sie die Batterie laden, füllen oder reinigen. Öffnen Sie die Batterien nur in gut durchlüfteten Räumen.

Verhaltensregeln

  1. Feuer, Rauchen, offenes Licht, explosive Gase, Flammen, Glut und Funken sind im Umgang mit Batterien strengstens verboten. Durch entweichende Gase besteht immer Brandgefahr.
  2. Lassen Sie die Batterie niemals offen oder unbeaufsichtigt herumstehen.
  3. Prüfen Sie die Batterieanschlüsse, bevor Sie eine Batterie an einen Verbraucher anklemmen. Das verwechseln der Anschlüsse kann zu einem Kurzschluss und zur Funkenbildung führen.
  4. Berühren Sie niemals die Anschlüsse der Batterie

Aufladen der Batterie

Zum Aufladen der Batterie sollten Sie nur ein passendes Ladegerät mit Laderegler verwenden. Dadurch vermeiden Sie Überladungen und beschränken die Gasung der Zellen. Die Gasung ist ein chemischer Prozess der während des Ladevorgangs auftritt. Dabei kann so genanntes Knallgas (eine Mischung aus Sauerstoff und Wasserstoff) freigesetzt werden. Dieses Gas ist hoch explosiv. Laden Sie daher eine Batterie nur in gut belüfteten Räumen und die Knallgaskonzentration möglichst gering zu halten. Laden Sie die Batterie möglichst bevor Sie eine Energiestatus von 20% erreicht hat. Vermeiden Sie gelegentliches, unvollständiges Aufladen und laden Sie die Batterie immer komplett wieder auf.

Auffüllen der Batteriesäure

Für die chemische Reaktion, mit der die Batterie geladen wird, wird eine Elektrolyt-Lösung benötigt die aus Schwefelsäure und destiliertem Wasser besteht. Beim Laden der Batterie wird Wasser verdampft und muss daher regelmäßig ersetzt werden. Prüfen Sie daher stehts nach dem Laden - frühestens eine halbe Stunde nach Beendigung des Ladevorgangs - ob sich noch genug Elektrolyt in den einzelnen Batteriezellen befindet. Bei zu niedrigem Elektrolytstand füllen Sie die Batterie mit destiliertem, entmineralisiertem Wasser wieder auf. Wir empfehlen Ihnen für die Auffüllung der Traktionsbatterien eine automatisches Befüllsystem, eine so genannte Aquamatic.
 

Aquamatic - Befüllsystem

Das Aquamatic-Befüllsystem sorgt dafür, dass in den einzelnen Batteriezellen immer der Nennelektrolytstand vorhanden ist. Dabei erhält jede Zelle einen eigenen Stopfen in dem ein Schwimmer und ein Ventil eingelassen sind. Diese Einheit steuert den Nachfüllvorgang für die Zellen. Die Stopfen und Schwimmer werden individuell auf den entsprechenden Zellentyp angepasst. Alle Zellen werden dabei miteinander verbunden und über einen zentralen Punkt mit destiliertem Wasser befüllt. So wird garantiert, dass alle Batteriezellen einen optimalen, identischen Elekrtolyt-Stand haben.
Die Vorteile bei diesem System liegen auf der Hand. Diese Art der Befüllung ist sehr einfach in der Handhabung, da von einem zentralen Punkt aus die gesamte Batterie befüllt wird. Dies bringt auch eine Zeitersparnis mit sich, da nicht mehr jede einzelne Zelle überprüft und gegebenenfalls nachgefüllt werden muss. Diese Art der Befüllung der Batterie verlängert auch die Haltbarkeit, da keine Zelle mehr mit zu wenig Elektrolyt befüllt ist - die Batterie wird optimal genutzt.

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